Mit Orkantief „Ylenia“ hat sich die Ortsfeuerwehr Seedorf am Vormittag des 17.02.2022 drei Einsätze eingehandelt: Los ging es um kurz vor acht Uhr, als ein großer Ast von einer Zeder abbrach und die Alte Salzstraße versperrte. Auch eine Mauer des gegenüber liegenden Grundstückes wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Stelle wurde durch die Seedorfer Feuerwehr abgesichert, der Ast mit der Kettensäge zerteilt und die Straße sowie der Gehweg wieder frei geräumt. Gleich im Anschluss ging eine zweite Alarmierung ein: Die Verbindungsstraße zwischen dem Schweizerhof und der Landesstraße wird durch einen Baum blockiert. Auch hier wurde die Einsatzstelle gesichert und der Baum mit ca. 40cm Durchmesser nach dem Sägen von der Straße geschafft, so dass um kurz nach 9 Uhr auch dieser Einsatz beendet war.


Das Seedorfer Feuerwehrfahrzeug war gerade wieder im Gerätehaus abgestellt, da folgte schon der letzte und folgenreichste Einsatz an diesem Tag. Auf der Landesstraße L252 zwischen Bad Bevensen und dem „Seedorfer Kreuz“ war eine ca. 60cm dicke Eiche so auf ein vorbeifahrendes Auto gefallen, dass für den Fahrer jede Hilfe zu spät kam. Die Ortsfeuerwehr Bad Bevensen übernahm die Bergungsarbeiten am Fahrzeug. Polizei, Rettungsdienst und Notarzt waren auch vor Ort. Weitere Informationen zu diesem tragischen Unfall finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59488/5149299
Update vom 19.02.2022: Am Samstag, kurz nach dem Mittagessen kam nach dem Orkan „Zeynep“ noch ein Einsatz „Baum auf Straße“ am Schweizerhof dazu, hier ist die Ortsfeuerwehr Seedorf in bekannter weise tätig geworden.


Die Freiwilligen Feuerwehren aus Jelmstorf, Seedorf, Bad Bevensen und Barum suchten mit Unterstützung der Polizei und des DRK Rettungsdienstes die Grundstücke und Gebäude nach Personen ab. Parallel verhinderten die Freiwilligen Brandschützer die weitere Ausbreitung des Feuers und löschten schlussendlich den Brand. Eine betroffene Person wurde durch den Rettungsdienst und den anwesenden Notarzt behandelt und betreut. Die DRK Bereitschaft Kreis Uelzen war mit 3 Rettungswagen und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst vor Ort. Die Brandbekämpfung führte die Freiwillige Feuerwehr ausschließlich unter Atemschutz durch.
Zum Einsatz kam auch die Drehleiter der Ortswehr Bad Bevensen. Die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf waren mit 54 ehrenamtlichen Brandschützern vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. [Text und Bilder: Ortsfeuerwehr Bad Bevensen, DRK]



